Wie sicher ist ein WLAN-Router

Sicher oder Unsicher – Der WLAN-Router

Natürlich ist auch die Sicherheit ein großes Thema bei der Wahl des richtigen WLAN-Routers. Viele Menschen haben leider immer noch große Sicherheitsbedenken. Doch sind diese Bedenken begründet? Vor allem durch den NSA-Skandel ist diese Frage berechtigt. Denn Sie wollen doch die einzige Person sein, die weiß welche Daten Sie über Ihren Router in das Internet übertragen und keinen elektronischen Fußabdruck hinterlassen.

Seien Sie beruhigt. Denn die gute Nachricht lautet, dass das eingebaute Sicherheitssystem der heutigen Router sehr stark sind. Und auch in vielen kabellosen Routern ist ein Sicherheitspaket vorhanden, sodass Sie die einzige Person sind, welche Zugriff auf seine Daten hat.

Die aktuellsten Sicherheitssysteme lauten WEP, WPA und WPA 2, wobei das letztere System das sicherste ist. Wir haben in unserem großen Fritzbox Vergleich 2016 nur Router miteinander verglichen, welches dieses System auch beinhalten.

Nachfolgend werden wir die genauen Systeme erläutern.

WEP: Das WEP-System steht für Wired Equivalent Privacy. Es ist das älteste System bei der kabellosen Sicherheit des WLAN-Routers. Es wurd im Jahr 1999 eingeführt und man kann es mit den Sicherheitsstandards eines verkabelten Netzwerkes gleichsetzen. Schon zwei Jahre später im Jahr 2001 wurden bei diesem Sicherheitssystem die ersten Sicherheitslücken entdeckt. Mittlerweile kann jeder das System mit dem richtigen Equipment in kürzester Zeit – innerhalb weniger Minuten – knacken und somit auf das Internet einer fremden Person zugreifen. Es wird zwar heutzutage von allen gängigen WLAN-Routern unterstützt, Sie sollten es jedoch nicht nutzen, wenn Sie Ihre Daten und Ihren Router geschützt halten wollen.

WPA: Nachdem das WEP-System für eher unsicher befunden wurde, existiert seit dem Jahre 2003 das WPA-System. WPA steht hierbei für Wi-Fi Protected Access. Dieses System wurde erschaffen, da die Sicherheitslücken des WEP-Systems geschlossen werden mussten. Das funktioniert ziemlich gut und das WPA-System ist auch relativ sicher. Außerdem laufen auch die meisten Router und Modems mit diesem Sicherheitssystem. Bei dem WPA-System muss man in zwei verschiedene Arten unterscheiden. Es gibt eine Version für Unternehmen und ein anderes System für den privaten Anwendungsbereich. Die private Version ist sehr leicht zu bedienen, was einen klaren Vorteil hat. Denn die Firmenversion hat das große Problem, dass Sie nur schwer zu bedienen ist. Wenn Sie also ein Unternehmen haben, sollten Sie schon über eine IT-Abteilung verfügen, damit eine reibungslose Konfiguration und Administration verlaufen kann. Trotz der Vorteile gegenüber des WEP-Systems ist das WPA-System nicht so sicher wie das WPA 2 System.

WPA 2: Das WPA 2-System enstand im Jahre 2006 als Nachfolger des Standardsystems WPA. Es ist der sicherste Standard für WLAN-Router und nur noch sehr, sehr schwer zu knacken. Wir haben nur Fritzbox WLAN-Router miteinander verglichen, die dieses und alle anderen Systeme implementiert haben und wo die Einstellungen sehr leicht vorgenommen werden können.

 

Fazit der Sicherheitsfrage des WLAN-Routers

Sie sollten bei der Wahl des richtigen WLAN-Routers definitiv auf einen Router setzen, welches das WPA 2-System implementiert haben. So können Sie sichergehen, dass Sie sich sicher im Internet bewegen und brauchen keine Angst haben, dass eine dritte Person Zugriff auf Ihr Netzwerk nimmt.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen